Solarthermie & Fotovoltaik 

Solarthermische Anlagen

holen etwa fünfmal mehr Energie vom Dach als Fotovoltaische Anlagen.

 

Das bedeutet, es macht wenig Sinn Warmwasser mit Strom aus Fotovoltaik zu erzeugen. Je geringer der Wärme- und Strombedarf pro Quadratmeter und pro Person ist, desto kleiner fällt die Anlage aus und desto schneller hat man sein teuer investierte Geld wieder im Portemonnaie.  

Heute wird mit Pufferspeichern gearbeitet, in denen Wärmetauscher für Warmwasser und Heizung integriert sind.  

Dieses hat regelungstechnische, und hygienische Gründe. 

Solarthermische Anlagen von der lüneburger Firma Clage sind lokal, technisch ausgereift, geprüft und gut.  

Röhrenkollektoren sind im Vergleich mit den von Clage produzierten Flachkollektoren erheblich teuer. 

 

Fotovoltaische Anlagen

sind auf jeden Fall sinnvoll, wenn sie unter ökologischen Gesichtspunkten produziert wurden, da ihre Produktion sehr energieaufwendig ist, d.h. eine ungünstige Energiebilanz haben. Der weltgrößte Solarzellenhersteller ist die Volksrepublik China.

Wir haben uns bis auf weiteres für die Firmen Wagner und Schüko entschieden.

Die aktuelle Stromeinspeisevergütung beträgt 28,74 cent für eine KWh. 

Eine 100 m2 große Fotovoltaikanlage liefert eine ungefäre Gesamtleistung von 10 KWp, kostet etwa 22000 Euro, liefert etwa 8500 KWh und etwa 2500 Euro Einnahmen im Jahr. Die Anlage hat sich also nach etwa 9 Jahren amortisiert.

Hersteller garantieren für 10 Jahre 90% und für 20 Jahre 80% Modulleistung. 

 

Die Herstellerpreise auf dem Solartechnikmarkt sind vielen Schwankungen und Verzerrungen unterworfen, da immer neue Produzenten auf diesen wachsenden Markt drängen.

So kann es z.B. passieren, daß zwar genügend Fotovoltaikmodule, aber für die Umwandlung des gewonnenen Gleichstromes in Wechselstrom keine Wechselrichter vorrätig sind. 

 

Aktuell sind im September diesen Jahres die Materialpreise für Module wieder gesunken, die staatliche Förderung bleibt zugleich weiter bestehen.  

  

Für im eigenen Garten aufgestellte sogenannte Freianlagen ist bis auf weiteres immernoch schwer eine örtliche Genehmigung zu bekommen. Die Gründe sind vielfältig. Da kann man nur hoffen, daß wegen dem deutschen Alleingang im Atomstromausstieg endlich Abhilfe kommt. 

 

Bei auf Dächern und Fassaden angebrachten Modulen gibt es weitgehend keine rechtlichen Probleme.